José hat schon immer gesungen. Mit Mama spanische Volkslieder oder in
der Schule. Dann im
Auto oder beim Duschen.
Und bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Zahllose träumende Augen schmachteten
ihn an. Oder schlummerten weg. Und er stellte fest, dass es sehr
unterschiedliche musikalische Geschmäcker gibt. Ihn zog es zu den Giganten der
60iger und 70iger wie die Beatles, Led Zeppelin...
Dann kam das Leben mit Handball, Familie und Beruf. Und eine sehr
lange musikalische Pause.
Sein erneuter Einstieg in die aktive
Welt der Musik startete in den 2000er Jahre. Im stillen Stübchen schaffte er
sich im Eigenstudium Gitarrenriffs drauf und sang das Bücherregal an. Die
Druckwerke applaudierten – unhörbar.
2010 war es dann so weit. Mit »Silly Patty« und einem breiten Rock-Pop-Repertoire rief die Bühne. Und aus dem sonst eher stillen José wurde eine Rockröhre. Er leckte
Blut – ergo
Lampenfieber. Und fand es toll vor Publikum zu singen. Davon wollte er mehr. Und fand mit »Crossroads56« eine
weitere musikalische Bleibe.
Der ist er noch immer treu. Aber die große Liebe gilt »Charly’s Finest«,
mit Bluesrock at it’s best. Da kommt seine Stimme richtig raus. Und wieder
schmachten ihn verliebte Augen an …